Vom 3. bis zum 29. Juli präsentiert die „Grange à Emile“ die Werke von A. Joris & C. Gigandet. Die Ausstellung ist freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Für Athina Joris ist die vorgestellte Gemäldesammlung ein Prozess, der mit all seiner Verletzlichkeit in die Materie übertragen wird. Ihre Werke sind ungefiltert, einzigartig und entstehen aus dem Hier und Jetzt heraus.
Sie hat sie alle aus wiederverwerteten Materialien geschaffen, was für sie dank ihres kreativen Kanals ein Mittel ist, sich von ihren Gedanken zu lösen.
Sie sind so, wie sie sind – manche unansehnlich, andere erhaben.
Für sie spielt das keine Rolle, solange sie in der Materie wirken.
Im Nachhinein liebt sie sie, so wie sie sie eine Zeit lang auch nicht mögen kann.
Genau hier hinterfragt die Künstlerin verstärkt das Urteil, das sie über ihre Arbeit fällen könnte. Was soll sie damit anfangen? Wohin führt das? Und so betrachtet sie den Schaffensprozess mit mehr Liebe.
Athina liebt es, zu sehen, wie sich ihre Werke im Laufe der Zeit durch ihren eigenen Blick und den Blick anderer weiterentwickeln.
Sie sind es, die sie wachsen lassen, und deshalb ist es ihr wichtig, sie zu teilen, denn sie versucht durch diese Medien, die Menschen anzusprechen und ihnen eine Inspirationsquelle zu geben, die etwas mit dem Wesen unserer Menschlichkeit zu tun hat.
Als autodidaktische Fotografin, a(u/r)tistin, hochsensible und idealistische Künstlerin möchte Christine Gigandet diese Schätze mit der Öffentlichkeit teilen, die an einer Strassenecke oder weiter entfernt darauf warten, entdeckt zu werden.
Momentaufnahmen, in denen der Lärm der umgebenden Welt verschwindet, um Raum für die Betrachtung der Schönheit und Vollkommenheit der Welt zu schaffen.
In dem Bestreben, den gegenwärtigen Augenblick mit Spontaneität und Authentizität zu erleben und zu veredeln, verwendet sie weder Filter noch Bildbearbeitung.
Etwa dreissig Detailaufnahmen von Pflanzen, von denen ein Grossteil in der Stadt Martigny entstanden ist, zeugen von der Poesie, die uns umgibt. Die Flüchtigkeit des Augenblicks steht in umgekehrtem Verhältnis zu seiner Tiefe.
Dieser Blick auf den Augenblick hat, durch den Seinszustand, den er der Künstlerin erleben lässt, den Geschmack der Ewigkeit.
Die Ausstellung ist freitags von 17 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet sowie nach Vereinbarung unter 079/350 20 81.
Die Vernissage findet am Freitag, den 3. Juli, um 18 Uhr statt.
Kontakte:
- Athina Joris: 079/350 20 81 oder athinaceramic@gmail.com /
- Christine Gigandet: 078/896 40 98 oder chritrad@netplus.ch
© Athina Joris & Christine Gigandet, texte
© Athina Joris, photo