Museum für Erdwissenschaften: Öffentliche Vorträge

Umgang mit Naturgefahren entlang der internationalen Route des Großen St. Bernhard.

Von den Herren Pascal Stoebener, Forstingenieur, und Cédric Zambaz, Geologe und Hydrogeologe Service des Dangers Naturels beim Staat Wallis.

Die Naturgefahren betreffen einen Großteil der Straßenachsen im Kanton Wallis. Die Achse des Grossen St. Bernhard bildet hierbei keine Ausnahme. Diese Achse, die seit dem 1. Januar 2020 vom Bundesamt für Strassen übernommen wurde, ist nämlich durch mehrere Naturgefahren wie Lawinen, Murgänge und vor allem Steinschlag bedroht.

Das Amt für Naturgefahren (ehemals Amt für Wald und Landschaft) hat in den vergangenen Jahrzehnten im Rahmen von rund zehn verschiedenen Projekten mehr als Fr. 18 Millionen in den Schutz dieser Verkehrsachse investiert. In diesem Betrag nicht enthalten sind die eigenen Investitionen des Strassenbauamts, d.h. die Schutzgalerien und die Schutzbauten gegen Hochwasser und Murgänge.

Aber auch die errichteten Schutzmassnahmen reichen nicht aus, um die Sicherheit dieser Verkehrsachse vollumfänglich zu gewährleisten. Diese müssen durch Überwachungs- und organisatorische Maßnahmen ergänzt werden.

Praktische Informationen
– Beginn: 20.00 Uhr
– Freier Eintritt

Cookie-Einwilligungserklärung
Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um die Nutzererfahrung zu verbessern und Besucherstatistiken zur Verfügung zu stellen.
Rechtliche Hinweise